Neuigkeiten auf diesen Ahnenseiten
Stand 2015 der Ahnenforschungen von Hartmut Morgeneyer
Im Jahr 2015 hat es wieder Fortschritte gegeben:

Es wurden neue Marcheneyer-Urkunden gefunden

1395 in den Stadtsteuerlisten zu Eger

1434 in Tremnitz bei Elsterberg – Belehnungsurkunde und Gutsverkauf Nickel Marcheneyer

Zu Marcheneyer/Morgeneyer wurden im Reuther Kirchenbuch weitere Urkunden gefunden. Dadurch ergab sich, dass Caspar aus Mühltroff stammt. Dort wurde unter seinem Geburtsjahr 1603 gefunden, dass sein Vater der Schuster Caspar Reichenauer (von Reichenau bei Pausa abgeleitet) war und er selbst als Caspar Reichenauer sowie zwei Schwestern Reichenauer geboren wurden. Durch Paten- und Zeitvergleiche der drei Kinder kann die Identität als gesichert gelten. Weitere Einzelheiten stehen in einer Ortschronik von Reuth. Caspar Reichenauer hat demnach selbst seinen Namen in Marcheneyer geändert und damit wahrscheinlich den Namen neu gegründet. Durch Mitarbeit des Forschers Leupold wurde einem Hinweis auf Neustadt am Kulm nachgegangen. Der Forscher Pickert schickte eine Kopie der Geburtsurkunde 1644 von Nicklas Morgeneuer, Sohn des Caspar Morgeneyer aus Müldorff. Dies ist eine damals verwendete Form für Mühltroff. Diese Urkunde war aber singulär, so dass weiter nach Hannß Marcheneyers Geburt gesucht werden darf. Der historische Hintergrund, dass Caspar von Mühltroff nach Neustadt gezogen ist, passt. Die Schrift „Caspar Morgeneyer“ wurde neu gefasst.

Einige evangangelische Landeskirchen haben das Projekt „Archion“ gestartet. Dadurch vereinfachte sich die Einsicht in die Berliner Kirchenbücher.

In die Berliner Linie konnte eine neue Ordnung gebracht werden. Eine bisher unbekannte Urkunde führt nach Hameln. In Hameln (Kirchenbuchlesestelle Hannover) wurden 2 Urkunden gefunden, die beweisen, dass die Berliner Linie von Johann Christoph Morgeneyer, dem 6. Sohn des Nikolaus Morgneyer, abstammt (1714-1757). Dessen 3. Sohn Christian Gottlieb (1751 – 1791) war in Hameln Strumpfwirkermeister. Nach seinem Tod hat sich dessen einziger Sohn in Berlin niedergelassen. Durch die Berliner Adressbücher konnten die Bewegungsspuren der Nachkommen in Berlin rekonstruiert werden.

Die Pausaer Linie hat vermutlich nichts mit der Berliner Linie zu tun. Nachforschungen in Elberfeld und Querfurt führten bei den Berlinern Hermann (Redakteur) und Franz (Kaufmann) zum Erfolg. Die Lehrerin und Beamtin Matha (Maria) wurde als deren Schwester erkannt.

Zu Franz Morgeneyer wurde ein Artikelin der Leipziger Zeitung von 1855 gefunden.

Stand 2013 der Ahnenforschungen von Hartmut Morgeneyer
Auch Jahr 2013 hatte es große Fortschritte gegeben:

Namensforschung: Der sächsische Namensforscher Dr. Dr. Hellfritzsch gab Hinweise auf einen Artikel des Leipziger Namensforschers Karlheinz Hengst über die Endung -ei in mitteldeutschen Ortsnamen. Marieney ist behandelt. HENGST deutet „Stuterei“ von „march“ - Pferd, Stute. Das Heimatmuseum Tirschenreuth stellte den Kontakt mit zwei Oberpfälzern Heimatforschern her. Auf diesem Wege erhielt ich Kenntnis von einem Artikel des Namensfoschers Prof. Gütter in Lund/Schweden. Dieser begründet eine völlig neue Perspektive auf die Entstehung des Namens „Marcheney“. Die raffinierten Methoden der Ortsnamensforschung haben hier zum Ergebnis, dass die ersten, namensgebenden Siedler zur fränkisch-merowingischen Zeit aus dem südwestdeutschen Raum kamen. Nach GÜTTERS Meinung ist Marcho ein Eigenname des Gründers. Ergebnisse der Genforschung erlauben den Analogie- Schluss, das man bei den heutigen Morgen...er Gene aus diesem Raum finden würde.

Vorfahrenforschung: Alle Abkömmlinge von Franz Gustav Morgeneyer können weitere Vorfahren in ihren Stammbaum einfügen. Das ergaben Kirchenbucheinsichten in Eisenach.

Alte Familienforschung (17.Jh.): Neue Daten zu Caspar Marchneyer erhärten, dass alle bisher erforschten Namensabkömmlinge von diesem Caspar abstammen. Es konnte ein Lebenslauf rekonstruiert werden.

Mittlere Familienforschung (18. und 19. Jh.): Die Ergebnisse der Archivforschung (Chemnitz, Tanna, Wuppertal und weitere) konnten mehrere Lückenschlüsse liefern, d.h. zwei Ketten von Abstammungen werden durch eine bisher fehlende Person geschlossen. Außerdem förderten sie neue Einzelheiten zu Lebensläufen zutage. In Tanna lieferten die Zunftbücher der Zeugmacher eine Fülle von Urkunden. Das Haus der Weberei in Tanna, aus dem viele Morgeneyer-Linien abstammen (es steht nicht mehr), konnte lokalisiert werden.

Ebenfalls ist das Ende der Weberei Morgeneyer geklärt.

Die Kirchenbuch-Einsichten in Eisenach (4mal) waren ergiebig.

Neue Familienforschung (Gegenwart): Der Kontakt zu der einzigen noch existierenden oberfränkischen Auswanderer-Familie nach USA wurde hergestellt, und zwar zu beiden Linien, die sich bisher nicht kannten.

Durch Besuche bei heutigen oberfränkischen Morgeneier konnten neue Familieninformationen gesammelt werden und es gelang ein Lückenschluss.

In Großschwabhausen fand ein Treffen dreier Morgeneyer/neier statt. Dabei war das Verbindungsgelenk Caspar (1603-1681) bzw. Christoph Friedrich I (1706-1746) Eine neue Liste aller 160 lebenden Morgen...er ist wahrscheinlich fast vollständig.

Auswertungen: Die Schriften „Bergkirchner“, „Webstuhl und Hofmusik“ und „Koppetenturm“ wurden wegen der neuen Datenlage erheblich verändert.

Neue Dokumentation
Es gibt eine neue Dokumentation von Hartmut:

Webstuhl und Hofmusik

über den Zeugmacher Christoph Friedrich Morgeneyer II (1740-1799) in Tanna und seine Nachfahren im Fürstentum Reuß.



AhnenWeb 2.1.1
Es wurden einige kleinere Fehler beseitigt. Außerdem wurde der Wechsel zu einer anderen Person oder zu einem anderen Ort erleichtert.

Neu ist auch der Ausbreitungsfilm, in dem die Wohnorte der Nachfahren einer Person in einem kleinen "Film" als Funktion der Zeit angezeigt werden.
Hier ein Beispiel

AhnenWeb 2.1
Das war bereits in Version 2.1 neu:

Damit nun auch die amerkanischen Linien der Morgeneier / Morganeier / Morgenier einen bequemen Zugang zu unseren Ahnendaten haben, ist AhnenWeb jetzt zweisprachig. Die Sprache kann jederzeit von deutsch auf englisch umgeschaltet werden.

Folgendes ist außerdem neu gebenüber der Vorgängerversion:
  • Zusätzlich zu den Berufen kann man sich auch Auswertungen über die Namen und über das durchschnittliche Lebensalter der Ahnengalerie anzeigen lassen
  • In der Personenübersicht wurde die Personensuche geändert. Beim Klick auf den Button "Suchen..." erscheint jetzt eine neue Eingabemaske, in der man den oder die gesuchte(n) Vor- und Nachnamen angibt. Man kann wählen, ob man exakt oder nach einem "klingt wie"-Algorithmus suchen lassen will.


AhnenWeb 2.0
Das war bereits in der Version 2.0 neu:

Diese Version ist gegenüber den Vorgängerversionen öffentlich zugänglich, also nicht wie bisher von vorn herein duch Benutzernamen und Kennwort geschützt. Man kann die Webseiten anonym betrachten, d.h. ohne Anmeldung. Dann sieht man nur Informationen über einen eingeschränkten Personenkreis:
  • Nur die Nachfahren der Marcheneyers und deren Ehefrauen
  • Keine lebenden Personen
  • Keine Details wie Adressen
  • Keine Bilder
Man kann sich jedoch jederzeit als Nutzer registrieren. Dann sind sofort mehr Informationen zu sehen, jedoch auch nur diejenigen der Marcheneyer-Nachfahren und auch keine Informationen über noch lebende Personen.

Will man mehr Informationen sehen können, muss man sich an den Webmaster wenden, der bei berechtigtem Interesse die Zugriffsrechte des Nutzers erweitern kann. Der Kontakt mit dem Webmaster kann über das Kontaktformular erfolgen.

Folgendes ist außerdem neu gebenüber der Vorgängerversion:
  • Die Seite Ungelöste Fälle zeigt diejenigen Personen an, bei denen je nach Einstellung beide Eltern oder ein Elternteil unbekannt oder unsicher sind.
  • Der Kirchenjahr-Rechner kann auch aus den Namen spezieller Sonntage oder kirchlicher Feiertage wie Quasimodogeniti, Rogate, Aschermittwoch das Kalenderdatum berechnen.
  • Es werden - sofern vorhanden - alle Originalquellen wie Kirchenbucheinträge für den berechtigten Nutzer zugänglich gemacht. Deren Anzeige erfolgt über eine Info-Box

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